Die Lage in Karlsruhe

Politik-Podcast aus dem Gemeinderat

KI, Prozesse & die Verwaltung?

Mit Markus Losert und Peter Oehler

20.06.2026 34 min

Zusammenfassung & Show Notes

In dieser Folge von „Die Lage in Karlsruhe" dreht sich alles um die Digitalisierung in der Verwaltung - vor allem in der Fächerstadt. Micha Schlittenhardt begrüßt mit Peter Oehler, CEO der Axonic GmbH, einen Vertreter der Digitalwirtschaft aus Karlsruhe und mit Markus Losert den Leiter des Amts für Informationstechnik und Digitalisierung der Stadt Karlsruhe. Zusammen sprechen sie über aktuelle Herausforderungen und Lösungen rund um Prozessoptimierung, Digitalisierung kommunaler Abläufe, den Einsatz von KI und die Bedeutung moderner IT-Infrastrukturen und digitaler Souveränität. Interessante Einblicke aus der Praxis, Diskussionen über innovative Ansätze und die Frage, wohin die digitale Reise in Karlsruhe und anderen Kommunen künftig gehen kann, erwarten dich. 

Transkript

Herzlich willkommen zu 1 neuen Lage in Karlsruhe. Heute wird es digital. Wir haben hier Peter Oehler am Tisch von der Axonic GmbH aus der Digitalwirtschaft sozusagen und Herrn Dosert vom IT-Amt der Stadt Karlsruhe. Also alles dabei, Verwaltung und Wirtschaft und es wird eine spannende Folge. Wollt ihr euch mal kurz vorstellen, Peter? Ja, also vielen Dank, Micha, für die Einladung. Mein Name ist Peter Oehler. Ich bin CEO der Axonic GmbH aus Karlsruhe. Wir sitzen hier nicht unweit zwischen Mühlburger Tor und Marktplatz, haben hier unser Büro. Wir sind ein Softwarehersteller. Uns gibt es jetzt schon über 20 Jahre, 2003 gegründet und wir stellen 3 Softwareprodukte her. Das eine ist eine Suchlösung für Unternehmensdaten, das heißt, wenn in der öffentlichen Verwaltung ein Terabyte an Files auflaufen und auch E-Mail und Exchange-Verkehr rege ist und man Daten nicht mehr wiederfindet, haben wir eine Suchlösung gebaut. Ganz altes Business im Grunde, on-premise installiert und wir sind da in der Lage, Terabyte von Daten in Sekunden zu durchsuchen und alles zu finden, egal wo es steht. Und die beiden anderen Lösungen, die später kamen, 2016, eine Projektmanagementlösung, man kennt vielleicht so Trello, Asana, Microsoft Planner oder Microsoft Projects, da gibt es auch eine deutsche Alternative aus Karlsruhe. Da haben wir knapp 800.000 Nutzer auf der Plattform, etwa 2.500 größere Organisationen, die uns auch dafür bezahlen und da machen wir Projektmanagement. Wer tut was, bis wann und man organisiert sich im Team. Und ich denke, ich bin eingeladen worden, weil wir jetzt uns mit der neuen Lösung, Senkit Flow, seit ungefähr 2 Jahren beschäftigen. Sie ist jetzt seit einem Jahr auf dem Markt und da geht es Prozessautomatisierung und Digitalisierung. Und da haben wir ziemlich früh festgestellt, da ist am meisten Bedarf dann doch am Ende bei 1 Behörde, bei 1 Kommune, bei 1 Landesregierung. Da ist viel zu tun. Ich habe mal eine interessante Aussage bekommen von einem Berater, der hat gesagt, selbst die kleinste Kommune in Deutschland, Egal wie groß sie ist, muss sie immer noch 1300 Prozesse oder Verfahren in irgendeiner Form bereithalten und anbieten. Weil egal wie klein ich bin, ich brauche einen Angelschein oder ich will meinen Hund anmelden oder 1300. Und er hat auch gesagt, Interne Verwaltungsprozesse bei der Firma Bosch gibt es 300. Also der ganze Bosch-Konzern hat 300 Verwaltungsprozesse und die kleinste Gemeinde muss sich mit 1300 umschlagen. Da haben wir gemerkt, da ist wahrscheinlich Bedarf und da haben wir auch eine Lösung dafür entwickelt. Und ja, da sind wir. Spannend. Herr Dosert, was macht das IT-Amt? Was machen Sie? Zunächst auch von meiner Seite herzlichen Dank, dass ich eingeladen bin und hier sein darf. Und ja, mein Name ist Markus Dosert. Ich leite seit 2017, seit Gründung des Amtes, das Amt für Informationstechnik und Digitalisierung bei der Stadt Karlsruhe. Ja, und wir machen eigentlich alles rund den IT-Betrieb der Stadt. IT-Betrieb, IT-Support, das Thema Dokumentmanagement, das Thema Finanzwesen, Projektmanagement, das zentrale IT-Projektmanagement-Office haben wir hier bei uns. Dann auch das Thema IT-Einkauf, beispielsweise Smart City. Das sind so die... Smart City, auch die Government? Ja, genau, die Sensoren, auch so eine Datenplattform, die darunter liegt und auch Apps und solche Dinge. Genau, das ist unsere Aufgabe für circa 5.500 User. Die Karlsruher App. Die Karlsruher App zum Beispiel auch, aber auch KA-Feedback beispielsweise, solche Dinge. Spannend. Peter, du bist viel rumgekommen in ganz Deutschland auf verschiedenen Messen, die viel mit Kommunalen, unter Verwaltung und Behörden zu tun hatte. Was hast du da zum Thema Digitalisierung denn wahrgenommen? Wo wir da stehen, wo die Reise hingehen muss oder auch nicht oder wo der Schuh auch tritt. Ich meine, das ist natürlich mehr als 20 Minuten könnte ich da ausholen, aber tatsächlich, irgendwann wir im letzten Jahr auf ganz vielen Behördenmessen, der Kommunale in Nürnberg, dem digitalen Staat in Berlin, auf den ganzen Messen des Behördenspiegels in den Bundesländern, uns da umzuhören und wo wir da eine Rolle spielen können. Das heißt, ich kann das jetzt natürlich erstmal auch nur ganz begrenzt auf meinen Blickwinkel und mit dem, was wir erreichen wollten, eine Aussage dazu treffen. Es stellt sich aber für mich eine Sache dar, die Kommunen wissen eigentlich recht genau, wie ihre Prozesse verlaufen, wie sie entbürokratisieren könnten und was sie brauchen. Ich kann da glaube ich unseren Referenzkunden, die Stadt Ettlingen hier auch nennen, die unsere Lösung einsetzt. Die waren in einem Status, wo sie sozusagen auf 120 gut dokumentierten Prozessen und Abläufen saßen, mit BPNN-Grafiken, also solche Flussdiagramme, Rauten, Pfeilchen und Kästchen. Und dann vor der Aufgabenstellung standen, jetzt wie kriegen wir das digital umgesetzt Und was bieten sich da für Möglichkeiten? Und ohne jetzt zu sehr klagen zu wollen, aber mein Eindruck war, die sind ziemlich verloren in dem Moment. Überlegen Sie sich, Hilft uns da jetzt die eigene IT? Greife ich da jetzt an die nächste Fachanwendung? Machen wir da selbst was? Dann sind sie für uns sicher durch Low Coding. Also Low Coding ist, dass ich mit natürlicher Sprache mir selber eine Software programmiere. Da kommen auch schon die ersten auf die Idee und sagen ja gut, vielleicht machen wir alles bald selbst. Also eine gewisse Orientierungslosigkeit und ein fulminantes Angebot an Lösungsanbietern. Und ja, Und da war auch genau unsere Überlegung, wie wir uns da eben positionieren und wie man das vielleicht lösen könnte. Herr Losers, Sie kommen natürlich auch weit rum und haben viele Gespräche, wahrscheinlich auch mit Nachbarkommunen und anderen Kommunen im Land. Wie löst das die Stadt Karlsruhe oder wo steht die Stadt Karlsruhe da? Bei den Prozessen oder bei der Digitalisierung an sich? Bei beiden. Bei beiden, okay. Dann hole ich vielleicht noch ganz kurz nochmal aus. Digitalisierung haben wir beschrieben in unserer Digitalstrategie, die wir durch den Gemeinderat haben verabschieden lassen und wo wir auch unsere Prioritäten ganz klar setzen. Da gibt es 2 Bereiche, einmal im Bereich Gestaltungsprinzipien, wie wollen wir digitalisieren. Da ist ein ganz wichtiges Prinzip das Thema Sicherheit, das ist das eine. Und anderes, das jetzt gerade in den letzten Jahren noch mehr auf uns zugekommen ist, ist das Thema Wirtschaftlichkeit. Es muss auch wirtschaftlich sein, das Ganze. Und dann haben wir eben neben den Gestaltungsprinzipien auch noch Handlungsfelder. Und da heißt 1 zum Beispiel IT moderner Arbeitsplatz. Man kann sich das etwa vorstellen, vor Corona war so der typische Arbeitsplatz bei 1 Stadtverwaltung. Ich habe da einen PC auf dem Tisch stehen, ich habe da einen Monitor, einen Drucker irgendwo, ob der jetzt schon neben mir steht oder vielleicht irgendwo schon ein Abteilungsdrucker darstellt, dann habe ich ein Festnetztelefon. Das hat sich in den letzten Jahren komplett geändert. Wir müssen Homeoffice-Arbeit unterstützen. Wir müssen in absehbarer Zeit das Thema Telefonie, haben wir auch heute schon gelöst, wollen wir jetzt wirtschaftlicher hinbekommen. Also das heißt, dieses ganze mobile Arbeiten, Das ganze Thema, was man auch unter New World versteht, heißt jetzt eigentlich, jetzt in diese digitale Welt zu überführen und gleichzeitig die alte Welt zurückzubauen. Das verstehen wir so unter IT moderner Arbeitsplatz. Da kann man sich auch noch mal über das Faxgerät unterhalten, aber das ist letztendlich ein Nebenkriegsschauplatz. Aber hauptsächlich geht es darum, dass die Leute nicht jetzt ein PC im Büro stehen haben und zu Hause haben sie ein Notebook. Also das ist eigentlich Geldverschwendung, was das anbelangt. Genau, also das ist so ein Handlungsfeld. Ein weiterer Handlungsfeld, da gibt es im Bereich Dokumentenmanagementsysteme, Daten, überhaupt solche Dinge eben auch. Aber auch Bürgerservices beispielsweise. Und Da kommen wir dann auch auf die Prozesse neben den Fachanwendungen. Also es gibt ja immer einmal diese internen Prozesse, die wir natürlich versuchen zu unterstützen und dann natürlich auch die internen und meistens enden die nicht irgendwo bei uns, sondern meistens gibt es dann auch noch eine Schnittstelle nach außen und da sind wir im Moment im Prinzip dran, diese Fachanwendungen, die wir den Dienststellen zur Verfügung zu stellen, eben auch anzuflanschen an die Schnittstelle nach außen, so dass es da eine durchgehende Ende-zu-Ende-Digitalisierung gibt. Das ist so der Ansatz, den wir erfahren. Aber 1 ist auch klar, die Prozesse in unseren Fachämtern werden hauptsächlich durch deren Fachanwendungen unterstützt. Also wenn ich in einem Einwohnermeldeamt sitze, dann habe ich da halt immer ein Einwohnermeldewesen und das steuert mir vom Datenmanagement und vom Prozessmanagement her sowohl meine Daten als auch meine Prozesse, auch als eine Verpflichtung gibt vom Bund her beispielsweise. Genau. Und wenn es da dann eine Registerabfrage gibt oder eine Schnittstelle nach außen, dann muss man schauen, dass diese Schnittstelle eben auch in irgendeiner Art und Weise dann transportiert wird über Karlsruhe.de dann eben über unsere Serviceplattform dann zu den Bürgerinnen und Bürgern. Das eigentliche Problem stand nicht die Technik. Das muss man ganz klar sagen. Das eigentliche Problem sind letztendlich die Prozesse, die zumeist nicht digital gedacht wurden. Deshalb hinkt meistens auch der Vergleich mit amerikanischen Plattformen in irgendeiner Art und Weise. Wenn wir relativ einfache Prozesse hätten, könnten wir sie auch relativ gut und bürgerfreundlich umsetzen. Wenn es 1000 Ausnahmen für 1000 verschiedene Einzelfälle gibt, dann muss ich die alle irgendwie abfragen zum Teil und kann die auch nicht irgendwie ignorieren, weil man das dann gleich irgendwann wieder dann bei dem Produktmanagement letztendlich auch wieder mich einholt. Aber das macht halt diese Prozesse zum Teil starr, zum Teil unübersichtlich. Und da muss es aufgeräumt werden. Jetzt sieht man ja aus Gemeinderatssicht die Lösung, sag ich mal, der Finanzprobleme der Stadt. Ja. Aber auch die Jahrgänge, die jetzt in Rente gehen. Und da ist ja schon oft das Zauberwort Prozessoptimierung. Wenn wir das alles automatisiert bekommen, dann können wir das abfedern. Stimmt das mit der Realität überein? Naja, die Frage ist halt, wie man Digitalisierung denkt. Für uns war es halt so, dass wir in den letzten Jahren sehr häufig auch von den Fachverfahrensanwendungen her gesehen haben, dass man die händischen, die manuellen Prozesse letztendlich digitalisiert hat. Also früher saß man halt daheim, hat einen Vordruck ausgefüllt und dann hat man gedacht, wenn man das Ganze digitalisieren möchte, dann biete ich eben demjenigen daheim dann eben einfach eine elektronische Plattform, dann kann er das da rein eintippen. Eigentlich wäre es schöner, da wird ja immer dieses Beispiel des Kindergeldes, des Kindergeldantrags bemüht beispielsweise. Warum muss ich denn überhaupt einen Antrag stellen, wenn ich ein Kind bekomme? Ich meine, es ist ja hinreichend bekannt, dass ich ein Kind bekommen habe. Also Das heißt, eigentlich müsste man da vorher ansetzen, bevor der Prozess überhaupt startet. Und da kommen wir jetzt ein bisschen hin und das beantwortet vielleicht auch nochmal die Frage. Man sieht es im Bankensektor ganz stark. Das Thema KI wird da eine Umwälzung mit sich bringen. Auf jeden Fall. Also es geht erst mal darum, ein Datenmanagement zu professionalisieren. Das ist das eine, die eine Hausaufgabe. Aber letztendlich wird es dazu führen, zusammen mit der Registermodernisierung, dass man gewisse Prozesse überhaupt nicht mehr braucht. Und da wird es hingehen. Ich mache ein Beispiel. Wenn ich eben ein juristisches Amt habe hier bei der Stadt, das halt bisher mit 1 Fachsoftware die Prozesse unterstützt, dann wird es da irgendwann ein KI-Modul geben, dass diese Fachsoftware dann letztendlich auch dazu befähigt, gewisse Schriften automatisiert zu erstellen. Und da gibt es dann Zeiteinsparungen und die kann man nutzen, dann über beispielsweise dann auch diese Effekte abzufangen und abzumildern. Du hast vorhin gesagt, die Stadt Ettlingen, die macht gerade sozusagen mit eurer Lösung Prozessoptimierung. Ja. Gibt es da konkretere Beispiele, was ja bedeutet, wo man vielleicht auch auf Lücken schließen kann, auch über Fachanwendungen hinweg. Weil oft, ich erinnere mich noch so an das Linux München Beispiel, da war 1 der Argumente damals, die Fachanwendung, das hat nicht so geklappt. Das eine war in der Windows-Welt, das andere in der Linux-Welt. Ich glaube, es hat sich da seitdem auch schon viel entwickelt. Schleswig-Holstein, glaube ich, stellt sich jetzt auf Linux und hat es schon getan. Gibt es da Lösungen, Möglichkeiten, sozusagen mit Robots? Ich glaube, in der Ausländerbehörde wurde auch mal ein Robot eingesetzt, ich glaube, vom Arbeitsplatz dann auf Citrix, also auf einem virtuellen Arbeitsplatz Dinge zu portieren, dass man sowas mehr sieht und denkt oder erledigt sich das eigentlich mit KI dann alles? Das sind eigentlich 2 Fragen in 1. Ich gehe mal auf die erste ein. Ich muss sagen, es hat sich für mich jetzt in den letzten anderthalb Jahren, wo ich eben in jedem Bundesland mit, ich würde jetzt mal insgesamt mit über 200 bis 300 Kommunen wirklich gesprochen habe, auch stellt sich es teilweise auch anders dar, nämlich nicht alle Fachanwendungen sind gleich gut und gleich praktikabel. Ein Großteil, wird mir gesagt, ist eigentlich einfach nur eine bessere Datenbank, wo nichts für mich tut. Dann, wie du sagst, gibt es Fachanwendungen, die eigentlich miteinander sprechen sollten, eventuell sogar behördenübergreifend miteinander sprechen sollten und sogar kommunenübergreifend oder in Richtung Landesregierung. Und ich bin ja deswegen auch eingeladen worden, weil wir uns Gedanken dazu natürlich auch gemacht haben und mit der Stadt Ettlingen und jetzt einigen anderen Kommunen und auch Landeseinrichtungen, die unser Produkt einsetzen, verfolgen wir da auch einen anderen Ansatz. Die Ettlinger, nehme ich jetzt mal als Beispiel, weil ich sie nennen darf, sind deswegen nicht weitergekommen, weil jeder dieser 120, der Versuch war auf jeden Fall da oder ist da, die so digital sogar schon zu beschreiben. Das haben die schon in der Organisationsentwicklung, das war die Abteilung, die sich drüber, drum gekümmert hat, das haben die schon auf dem Schirm. Aber dann blieb die Aufgabenstellung ja noch, was machen wir jetzt damit, wie viele Fachanwendungen schaffen wir jetzt da an und wer wartet diese? Und wer verantwortet diese? Und was kostet diese? Und die Idee, da sie schon prozessorientiert alles gedacht haben und gar nicht in Anwendungen gedacht haben, war das ein guter Match mit unserer Lösung, weil wir sagen, wir liefern gar keine Fachanwendungen, wir sehen alles aus der Prozessbrille. Und dann können Fachanwendungen eventuell angedockt werden und sind dann eben der Speicherort oder es geht rein in die Fachanwendung, dort kann man ein paar Dinge tun, da geht es aber wieder raus, aber die Dinge sind oft sehr übergreifend. Das heißt, unsere Lösung sieht alles erstmal als Prozess und das zweite ist, wo wir glauben, dass man etwas verändern kann, ist, indem man die IT bei dem Stand der Technik sozusagen und auch was mit KI jetzt gerade auf uns zukommt, die IT doch irgendwie versuchen könnte, mal rauszunehmen aus der Rechnung. Und das klappt jetzt bei diesen Kunden und auch bei Ettlingen. Das heißt, die beiden Mitarbeiterinnen dort, die in der Organisationsentwicklung arbeiten, haben keinen IT-Hintergrund, haben noch nie eine Zeile Code programmiert, haben jetzt aber schon die 5 Prozesse digitalisiert, die aktiv in Ettlingen laufen. Teilweise noch interne, teilweise aber auch externe. Da werden einfach auch Dinge mal gebaut, für die es keine Lösung gibt, aber die fehleranfällig waren. Ich glaube, ich kann auch Beispiele nennen. Da kann man auf der Webseite der Stadt Ettlingen jetzt eine Veranstaltung anmelden über unsere Lösung. Und der Prozess, den die beiden da gebaut haben, ohne IT-Beteiligung, sieht jetzt eben vor, dass alle Ämter, die benötigt werden, für die Veranstaltungsanmeldung auch bedacht werden. Das heißt, wenn 1 ankreuzt, ich möchte Alkohol ausschenken, wird das Ordnungsamt mit einbezogen, bekommt automatisiert die Datenlage dargeboten und kann sagen, das kostet jetzt folgende Gebühr und gibt nur noch die Gebühr ein und am Ende wird der Bescheid erstellt, aus dem Wörtdokument ein PDF per E-Mail verschickt und dafür gäbe es keine Fachanwendung. Aber Fakt war auch, von 120 Veranstaltungen, ich hoffe, ich trete da jetzt Ettlingen nicht auf die Füße, aber die haben es selber schon mal öffentlich gesagt, da gab es dann halt auch Alkoholausschank ohne Genehmigung oder öffentliche Fläche wurde berührt und die Polizei wurde nicht benachrichtigt, was man muss, wenn man eine öffentliche Fläche berührt. Also wir denken, da gibt es eine Chance mit der Technologie von heute, schneller zu digitalisieren, wenn man Lösungen benutzt, die die Fachbereiche mehr an den IT-Tisch holen und auch nicht mehr nur von Low-Code spricht, sondern eventuell schon von No-Code. Also das ist auch das, was wir tun. Es ist eine No-Code-Lösung. Und da steckt meines Erachtens unglaublich viel Potenzial drin, weil ansonsten hat man dann eben 327 Fachanwendungen, die die IT warten muss und verantworten muss und auch Geld kosten. Und da kann prozessual gesehen viel bewegt werden, weil, was ist eine Fachanwendung am Ende oftmals oder Software überhaupt. Datenbanken mit 1 Benutzeroberfläche. That's it. Und wenn manche Fachanwendungen tatsächlich auch noch prozessual denken und Dinge tun können, Dokumentenmanagementsysteme sind da zum Beispiel sehr, sehr weit, dass man sagen kann, okay, ich kann in meinem Dokumentenmanagementsystem jetzt auch wirkliche Workflows abbilden, Freigabe, Routinen, Korrekturschleifen. Das kennt man daraus eventuell. Und das machen wir eben außerhalb Und vor allem auch dann zwischen den Fachanwendungen oder zwischen den Behörden. Und das Ganze mit dem Ansatz, dass aus der Organisationsentwicklung plötzlich digitalisiert wird. Vor 2, 3 Wochen gab es eine Sendung bei Markus Lanz. Da ging es kurz mal die Beauftragung des Bundes. Also was man so alles so fordert von den Kommunen, was man alles so umsetzen sollte, auch softwareseitig. Und es dann herauskam, jeder kämpft dann so für sich, jeder guckt so, wie können wir das umsetzen, was programmieren wir, wen beauftragen wir oder schreien wir das aus? Gibt es ein Rechenzentrum? Welches Rechenzentrum ist zuständig? Kann ich einfach mein eigenes machen? Und da kam ja auch im Vorgespräch, es gibt viele Rechenzentren in Deutschland. Es gibt ein Rechenzentrum, das auch zum Beispiel für die Stadt Karlsruhe zuständig ist. Die kommen vorhin. Ist das so eine Art Hinderungsgrund? Ich sage mal, die Meta eben, jetzt haben wir viel von der Anwendung, also die Prozesse, die wir optimieren wollen. Aber dieses Grundgerüst, welches Rechenzentrum, wer ist wie verantwortlich, was liefert mir das Rechenzentrum, was darf ich selber machen, wo vielleicht, ich sag mal, die Entwicklung schon viel weiter ist als das, was geboten wird. Ich weiß, früher gab es mal eine eigene Nextcloud-Instanz in Karlsruhe. Wo stehen wir da und was ist da für eine Krux drin? Vielleicht, auch die Frage hat mehrere Perspektiven, Also vielleicht mal zur Frage der kommunalen Rechenzentren. Ich glaube, dass wir in Baden-Württemberg da in 1 ganz komfortablen Situation sind, dass wir nur ein kommunales Rechenzentrum haben. Das ist jetzt nicht vom Himmel gefallen, sondern es war ein Prozess, den ich über die letzten, jetzt auch schon 20 Jahre, begleiten durfte. Wie eben aus dem regionalen Rechenzentrum Karlsruhe, so langsam auch mit den Stuttgärtern und mit Baden-Franken und wem noch alles Heilbronn, Freiburg, dann diese Komm.One und zuletzt auch das Land Baden-Württemberg sich daran beteiligt hat. Der Hintergrund ist eigentlich der ganz einfache. Wir haben 1100 Kommunen in Baden-Württemberg und es macht überhaupt keinen Sinn, dass jede einzelne Kommune das ganze Thema für sich selbst lösen möchte. Und dazu kommt noch, dass eben eine ziemlich große Kundengruppe von diesen 1.100 Kommunen, die kleiner sind als 7.500 Einwohner, Kommunen sind. Und da macht dann der Bürgermeister oder der Hauptamtsleiter mit 0, 1 Vollzeitwerten nebenbei noch die IT. Und da muss man sich dann mal überlegen und der hat aber die gleichen Prozesse wie manch anderer, muss man ganz klar sein, man hat die gleichen Prozesse wie manch anderer, da muss man sich mal irgendwann an Gedanken machen, wie kann so eine Kommune dieses Thema künftig stemmen. Und wir sind ja jetzt gerade mal da bei den vielleicht auch noch mehr oder weniger noch am Anfang von manchen Themen. KI statt zum Teil noch gar kein Thema, aber Cyber-Sicherheit statt genau das gleiche Thema wie bei uns. Die sind genau in der gleichen Bedrohungslage, vielleicht sogar noch schlimmer dran als wir, wo man Antworten haben muss darauf. Und da braucht es eine Unterstützung und das kann bei uns in Baden-Württemberg gekommen sein. Es macht auch keinen Sinn gegen die irgendwie eine Position aufzubauen, weil das ist unser Zweckverband. Das muss man sich ganz klar sehen. Wir sind dort in den Steuerungsgremien drin, wir sind im Verwaltungsrat drin, im Organisationsbeirat drin und wir steuern mit anderen Kommunen zusammen diesen Zweckverband. Und deshalb sage ich, wir sind in 1 ganz komfortablen Situation, weil zum Beispiel, wenn ich es richtig weiße, in Nordrhein-Westfalen gibt es, glaube ich, 43. Und mehr. Definitiv ist das Land, mit dem meisten Rechenzentren Dienstleistern. Ja, in Rheinland-Pfalz ist es nochmal anders. Also mir fallen nur, glaube ich, 4 große Rechenzentren ein. Das ist einmal die DataPort im Norden, die AKDB in Bayern, die kommen bei uns, und die Ecom21 in Hessen, die letztendlich in diese Richtung gehen, der Konsolidierung und die Lösungen anbieten, im Prinzip für diese 3 Kundengruppen, insbesondere die bis 7.500, dann die bis 25.000 und dann für die kreisfreien Städte und Stadtkreise, also die größeren dann letztendlich. Und klar, in Baden-Württemberg gibt es dann halt nur 4, 5 größere Städte, die letztendlich dann in diesen Bereich reinfallen. Das ist der Teil der Antwort, hätte ich jetzt gesagt, was jetzt dieses Verhältnis zu den Rechenzentren anbelangt. Und ich meine, wenn alle nach Cloud Lösungen rufen, muss man sich halt mal überlegen, ob das, was wir eben mit der COM1 zusammentun, eben nicht auch in die Richtung geht, nämlich dass wir nicht überall das Rad neu erfinden, sondern diese Themen praktisch einheitlich lösen für 1.100 Kommunen in Baden-Württemberg. Beispielsweise der souveräne Arbeitsplatz? Das könnte auch der souveräne Arbeitsplatz sein. Also ich weiß, dass die Kommune eben letztendlich für die kleinen Kommunen auch so Kommune as a Service sozusagen anbietet. Das heißt einen kompletten Arbeitsplatz, dass die sich im Prinzip IT überhaupt nicht mehr zu kümmern haben. Oder müssen, sagen wir es mal so. Das wird bei den größeren Kommunen nicht der Fall sein, weil man auch andere Aufgabenstellungen hat und weil da die Skalierung eine ganz andere darstellt. Dieser komplett souveräne Arbeitsplatz hat natürlich die Problematik mit den Fachanwendungen, ganz klar, aber da ist der Bund eigentlich auf einem ganz guten Weg auch in der Richtung einmal gibt es Lösungen künftig vom Bund, also zumindest wird es immer angeboten und da wird wohl auch Schleswig-Holstein draufsetzen, eben auf diese Zendis-Lösung, das heißt ein digitaler souveräner Arbeitsplatz. Aber das Thema digitale Souveränität können wir gerne auch noch mal diskutieren, was das eigentlich heißt. Also ich würde Sie gerne noch mal einladen, Thema Cybersicherheit, okay, souveräner Arbeitsplatz dezidiert noch mal zu sprechen, Weil ich glaube, wir sind schon lange in der Zeit vorangeschritten. Ähm, noch mal zu, äh, Digitalisierung im Sinne von Prozessoptimierung. Da spielt ja oft das Thema KI dann nochmal rein. Da würde ich kurz nochmal einen kleinen Blick drauflegen, weil man sagt mit KI kann ich ja ganz viel automatisieren, weil die KI mir die Arbeit abnimmt. Man denkt da an Cloud, Cowork oder sowas, was dann komplett ins System eingreift und macht, was es will oder Gemini, Fleecey oder solche Systeme, wo man, ich sag mal, aus Verwaltungssicht sagt, nein, lieber nicht installieren. Wir wissen nicht, was passiert. Gleichzeitig geht es ja auch, wenn man an den EU-Act, AI-Act denkt, darum, wir brauchen Human in the Loop, wir können nicht einfach sagen, das ist eine Blackbox und ihr entscheidet jetzt mal, ob die Veranstaltung stattfindet oder nicht. Wie kann sowas gestaltet werden? Was ist denn bei euch da die Lösung? Ihr habt ja auch KI mit im System. Ja, tatsächlich fast die gleiche. Ich hole mal ein bisschen aus. Ich war tatsächlich vorgestern auf der KI Ready, 1 KI-Messe in Nöttingen bei Stuttgart, eine der größten hier im süddeutschen Raum und auch eingeladen als Speaker und habe genau dieses Thema aufgegriffen. Da ist die Unsicherheit groß, sage ich mal, weil, also jetzt bei den Kommunen natürlich auch, mit denen ich gesprochen habe, weil was können wir, was sollten wir? Heilsversprechen ohne Ende natürlich. Und ich denke, ich würde da einen ganz radikalen Ansatz vertreten, da von KI im Sinne von Vibe-Coden, dass ich selber aktiv werden kann, mir Software gestalten, eine Fachanwendung bauen. Sogar die Fragestellung, ob ich das eine mit dem anderen vernetze und das auf Low-Code-Basis der KI überlasse, Das sehe ich extrem kritisch. Und ich rede da noch nicht mal von Agenten. Ich glaube, das ist so ein Thema, ich weiß nicht, ob das überhaupt jemals Einzug bei uns nehmen wird und soll. Ich finde das Risiko, das ganze Thema im Corporate-Bereich sicherlich auch interessanter, aber gerade in der öffentlichen Verwaltung gibt es da einige Dinge, die total dagegen sprechen. Also ich spreche noch nicht mal von Agenten, die irgendwas selbstständig tun und man, am Ende kann ich nicht dafür gerade stehen, sondern einfach auch nur der Tatsache, wegen greife ich jetzt da in diese Kiste, nur weil sie da ist und was bedeutet das für mich? Ich habe Also in dem Vortrag dann auch gesagt, klar kann jetzt dann in so 1 Behörde jemand so eine Vorsortierfunktion für Bewerbungen bauen mit KI, damit die irgendwie vorsortiert werden. Und dann sind alle glücklich, weil die ganzen Bewerbungen, die reinkommen, super vorsortiert. Aber 6 Monate später kommt die Klage von der Bewerberin auf Diskriminierung und man muss nachweisen, was ist denn damals passiert und was hat man da für eine Funktion benutzt und was hat die getan, auf was? Ja, dann habe ich, und da meine ich nicht Agent, sondern ich habe der Software gesagt, die ich da gerne hätte. Ich brauche da einen Knopf und wenn ich den drücke, dann sortierst du nach Gehaltsvorstellung und so und dann habe ich das gebaut. Das hat auch so und so oftmals geklappt, aber irgendwann macht das mal etwas, was es nicht soll. Und deswegen ist gerade Low-Coding von Software und der oder agentische KI-Einsatz echt fraglich. Und da komme ich im Grunde jetzt, vielen Dank, dass ich das so erzählen darf über unser eigenes Produkt, aber wieder zu unserem eigenen Produkt. Unsere Idee dabei war, das auch wieder auf prozessualer Ebene aufzuhalten. Das heißt, wenn ich KI einbaue, dann darf ich ihr nicht die Funktion selbst überlassen und die Software und die Benutzeroberfläche, sondern ich sollte maximal Prozesse Low-Coden, dann am Ende ein klassisches Konstrukt zu haben, zu sagen, okay, da kam erstens, zweitens, drittens, viertens, und an 1 ganz dezidierten Stelle kam die KI zum Einsatz. Was hat sie bekommen? Was kam von ihr zurück? Und warum habe ich mich dazu entschieden, danach Human in the Loop nicht einzubauen? Oder habe ich es eingebaut, es irgendwie aufzufangen? Also ich glaube, dem KI-Thema muss man sozusagen eine Schwelle geben, wo sie nicht drunter darf, damit man am Ende eben nicht für etwas gerade stehen muss, was man gar nicht überblicken konnte. Weil, wie gesagt, es geht nicht Halluzinationen, das ist mal noch ein Part. Oder es ist, Selbst für eine einfache Schaltfläche, die ich mir programmiert habe lassen, ist da auch ein Blackbox irgendwie dabei. Und ich glaube, man könnte es eben lösen, indem man sagt, okay, jetzt sind wir an dem Schritt. Ich habe mit einem Kunden zum Beispiel, Da ging es darum, dass die bei der Hundesteueranmeldung die Bilder von dem Hund zugeschickt bekommen, zu bestimmen, ob es ein Kampfhund ist oder nicht. Und da haben die viele Gutachten in Auftrag gegeben, herauszufinden, ob in dem Mischling ein Kampfhund drin ist. Und da kann man natürlich KI benutzen und sagen, okay, wir laden jetzt dieses Bild anonymisiert hoch, die KI gibt erstmal eine grundlegende Idee, könnte da in diesem Mischling ein Kampfhund drin sein oder nicht und gibt etwas zurück. Aber das Ganze läuft auf einem Prozess und nicht in 1 Software oder in 1 App, die ich nicht überblicken kann. Und dadurch kann man dann einfach schon mal ein paar Gutachten einsparen. Also auf der Ebene würde ich würde ich KI positionieren. Wie sieht es in der Stadt Karlsruhe aus? Gibt es da KI Einsatz Oder hat man da auch Angst vor Schatten-KI? Also, dass Leute ihre eigenen Lösungen, sage ich mal, nutzen, weil es halt gerade einfach ist? Ich möchte zunächst mal eine Lanze für KI brechen. Das ist vielleicht das eine, damit mal die Grundhaltung zu dem Thema klar wird. Also wir sind dem Thema vollkommen offen gegenüber, weil das einfach auch ein Teil von unserem Job ist. Wenn wir nicht in den vergangenen 20 Jahren gegen gewisse Themen gesagt hätten, das möchte man erst mal nicht, dann hätten wir keine Workflow-Systeme, Wir hätten nicht mal ein E-Mail-Verfahren, wir hätten kein Internet, wir hätten gar nichts in der Richtung. Das heißt, Technologie sehen wir erst mal als Chance und nicht als Gefahr. Es gibt immer diesen Reflex, erst mal alles regulieren zu wollen Und das ist auch ganz normal. Man muss auch mal sehen, in welchem Umfeld wir sind. Bürgerinnen und Bürger vertrauen uns ihre Daten mehr oder weniger freiwillig an. Und wir sind dazu verpflichtet, mit diesen Daten verantwortungsvoll umzugehen. Deshalb ist das Thema auch immer so, und das ist nicht nur bei uns so, sondern auch bei Firmen so, dass man natürlich schaut, dass es keinen Datenabfluss gibt, sowohl von personenbezogenen Daten als auch von Betriebsgeheimnissen. Betriebsgeheimnisse bei uns sind vielleicht Dinge, die in 1 nicht öffentlichen Sitzung gesprochen wurden, könnte man sagen. Also nur mal, dass man es plakativ hat. Und da gibt es eben verschiedene einsatzbereiche natürlich ist sind wir jetzt gerade in so 1 phase wo jeder versucht mit chat gpt vielleicht mal eine rede automatisiert zu schreiben mal vielleicht irgendwas zusammenfassen zu lassen Aber das ist denke ich mal für mich erst mal so die Phase, wo die Leute den ersten Kontakt aufnehmen und sagen, hey, das bringt mir was, das Ding. Da sind wir weit entfernt von dem Thema, dass wir irgendwelche Code, irgendwelchen Code programmieren, Was ich im Moment auch noch nicht sehe. Ganz klar. Also dieses ganze Cloud-Thema. Vielleicht in der IT-Administration, ja, da durchaus möglicherweise, dass man sich da eben genauso wie in den Firmen auch eben dieses Thema der Programmierleistung im Prinzip spart. Aber letztendlich ist es für uns ein Werkzeug, auch Prozesse zu optimieren. Und dann sind wir wieder bei den Fachanwendungen. Wenn ich eben ein Dokumentenmanagement System habe, dann erwarte ich von diesem Dokumentenmanagement System, dass es mir auch KI-Funktionalitäten anbietet. Dass es mir das anbietet, dass es eine Recherche gibt, dass es vielleicht so eine Chat-to-Doc-Funktion gibt, mit der ich dann letztendlich gegenüber dem System dann Abfragen beispielsweise machen kann. Und am Beispiel Bewerberverfahren, sowas haben wir auch in unserem Human Resource Management Software Tool abgebildet. Letztendlich könnte ich mir gut vorstellen, dass es aus der Ecke heraus irgendwelche Funktionalitäten geben wird. Gerade weil wir uns von einem großen Hersteller beziehen, könnte mir das ganz gut vorstellen, dass es diese Funktion geben wird, weil es eben auch in vielen anderen Bereichen eingesetzt wird. Und dann werden wir uns das anschauen und werden es auch einsetzen, vermute ich mal. Also das heißt, es gibt dann verschiedene Ebenen. Und die Frage, wo wir es schon einsetzen, Wir haben Karlsruhe.de eine Mehrsprachigkeit mit dem deutschen Unternehmen DeepL, die in Köln sitzen. Damit können wir eben das zur Verfügung stellen, dass Karlsruhe.de Mehrsprachigkeit anbietet. Wir haben auf unserer Webseite einen Chatbot, der auf die 115 Beauskunftung drauf geht. Also das heißt, man kann als Bürgerinnen und Bürger da drauf gehen und Fragen stellen, wie bei ChatGPT. Letztendlich ist es noch nicht ganz so sichtbar, wie ich mir das wünsche, aber in die Richtung geht es dann letztendlich auch. Und natürlich muss man dann letztendlich auch noch eine Möglichkeit bieten, für die einzelnen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf dieses Thema dranzukommen. Und da gibt es so die üblichen Verdächtigen, ChatGPT, Copilot und wie sie alle heißen. Ja, spannend. Vielen Dank. Vielen Dank für die Zeit, die ihr mitgebracht habt. Ich würde am liebsten noch ein paar Stunden weiter reden, ein paar Folgen draus machen. Das Thema ist nicht abgeschlossen, aber man sieht, man ist auf dem Weg, man macht sich Gedanken. Es gibt verschiedene Lösungen Und es muss auch auf Bund, Land, Kommunebene noch viel getan werden, damit es zusammengreift. Und damit vielen Dank, lasst gerne Kommentare da und bin gespannt auf den Austausch. Tschüss! Tschüss! Copyright WDR 2021