Die Lage in Karlsruhe

Politik-Podcast aus dem Gemeinderat

Herausforderung Schwimmbäder mit Oliver Sternagel

Investieren oder Schließen: Wie sicher ist die Zukunft der Karlsruher Schwimmbäder

24.08.2026 30 min

Video zur Episode

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Zusammenfassung & Show Notes

In dieser Episode sprechen Micha Schlittenhardt und Stadtrat Friedemann Kalmbach mit Oliver Sternagel, dem Leiter der Karlsruher Bäder, über die Herausforderungen und Chancen der Karlsruher Bäderlandschaft. Von angespannten Finanzen, notwendigen Investitionen und personellen Engpässen bis hin zum gesellschaftlichen Wert der Freibäder für jung und alt – wir erhalten ehrliche Einblicke, wie sich Klimawandel, veränderte Besucherbedürfnisse und städtische Sparzwänge auf das Schwimmen in Karlsruhe auswirken. Oliver Sternagel berichtet, warum manche Bäder nur teilweise geöffnet sind, wie sehr ein respektvoller Umgang – auch in schwierigen Zeiten – zählt und was für die Zukunft der Karlsruher Schwimmbäder entscheidend sein wird. Ein Gespräch, das zeigt: Bäder sind mehr als bloße Freizeitstätten – sie verbinden Menschen, Generationen und prägen das Stadtleben nachhaltig.

Mehr Informationen zu unserer Arbeit im Gemeinderat Karlsruhe findest du auf https://fwfuer.de.

Transkript

Herzlich willkommen zu 1 neuen Lage in Karlsruhe, heute mit Oliver Sternagel, den Bäderchef von Karlsruhe. Oliver, Du bestehst über 10 Karlsruherbädern und es ist Badesaison noch und die Bäder, sind die voll? Ja, relativ gut besucht, aber könnte auch 'n bisschen besser sein. Woran liegt das? Man hat ja jetzt 'n sehr heißen Sommer gehabt. Ja. Da denkt man, da strömen die Leute ins Schwimmbad. Also meine Kids, die würden am liebsten täglich gehen. Ja, würd mich auch freuen, wenn das so wäre. Aber wir haben klassisch eigentlich im im Juni, Juli unseren Peak, was die Besucherzahlen betrifft. Der geht dann doch stark zurück in den Sommerferien. Und wir merken auch, dass das Wetter, auch wenn's sehr gut ist, schon eine sehr große Rolle spielt, die aber auch da negativ sein kann. Also das Thema Hitzeschutz ist 'n Thema, was wir auch die nächsten Jahre angehen werden, noch mehr angehen, wie wir's bisher gemacht haben. Und man sich vorstellt, vor 20, 30 Jahren sind die Leute alle neben dem Baum gelegen, neben dem Schatten und wollten braun werden und heute ist eine ganz andere Sensibilität. Man will nicht mehr in die Sonne, man möchte den hat sich vor Hortkrebs schützen, man liegt unter den Bäumen und wir haben hier 'n sehr guten Bestand, also die Freibäder sind top ausgestattet, was das betrifft. Nichtsdestotrotz merken wir ab 35 Grad, da ist es dann der Besucherverhalten doch rückgängig, dann ist man vielleicht dann doch lieber irgendwo in kühleren Regionen. Jetzt wirft ja die städtische Lage 'n sehr großen Schatten auf die Bäder, nämlich die Finanzsituation ist sehr angespannt. Da da steht ja vieles sozusagen auch auf der Kippe. Rappenwörth war ja 'n großes Thema, was diskutiert würde und die die Schließung von Rappenwörth. Gibt's da irgendwie eine Hoffnungsperspektive? Also momentan ehrlich gesagt nicht. Also unser Auftrag an die Bäder Betriebe und an mich ist dieses dieses Jahr Rappenwirth so gut wie möglich zu managen und auch unter Kostengesichtspunkten, aber für nächstes Jahr fehlt uns momentan einfach noch das Geld. Und das ist bei uns im Lebewesen einfach so, entweder ich hab das Geld und kann in Baden schreiben oder ich hab das Geld nicht, aber es wird nie zulasten eine Sicherheit und Ordnung gehen. Also ich brauch eben eine gewisse Kapitalerstattung, Mitarbeiter einzustellen, dass die auch für für Sicherheit sorgen, für Ordnung sorgen. Und jeder will ja seine Kinder, wenn man sie morgens hinbringt, abends auch genauso wieder abholen. Und da werden auch keine Kompromisse gemacht und wenn ich eben keine Leute hab, dann kann ich auch kein Bart betreiben und das ist eben die 2. Komponente, dass uns teilweise die Leute einfach fehlen auch. Ja. Oliver, Du hast grade gesagt, der Auftrag kam. Woher? Erklär doch mal kurz, wie, wer sagt dir was? Na ja, das ist relativ einfach. Ich hab ja 'n ich hab 'n Budget von der Karlsruhe, alle Bäder zu bewirtschaften. Und wenn mir einfach gesagt wird, okay, Du musst jetzt 900000 Euro sparen, im letzten Jahr waren oder in diesem Jahr sind's sogar 1800000. Das konnten wir auffangen zum einen durch eine Eintrittspreiserhöhung. Das heißt, die Freibäder sind alle doch dann teurer geworden und auch die Stadtteil Hallenbäder und auch das Europabad. Also alle Bäder sind teurer geworden. Dadurch können wir die ersten 900000 auffangen, aber die zweiten konnten wir eben nicht auffangen. Gut. Ja, und das hat dazu geführt, dass wir eben im Rappenwörth ein Teil geschlossen haben, um's da die, uns da die Personalkosten zu sparen. Ja, und das ist Stand der Dinge. Und es wurden halt vom Gemeinderalat nicht die 900000, wie will ich, die wir brauchen zum Bewirtschaften, sondern bloß 500000. Das ist natürlich nur 'n 'n halber Tank voll. Also das heißt, Du wirst nach Hamburg geschickt und in Hannover stehst Du dann da und sagst, das mach ich jetzt. Und dann heißt, nee, also nicht mein Problem, guck dir, wie Du hinkommst. Aber so geht's halt auch nicht, ja. Und das ist der Grund, warum wir dann eben Gelder aus den Gesellschaften, vielleicht kommen da später noch drauf vom Europarat, unterstützt momentan Rappenwörth, damit wir überhaupt öffnen konnten, auch zu geringeren Öffnungszeiten. Wir haben ja leider bloß von Donnerstag bis Sonntag geöffnet. Das ist natürlich auch nicht meine Intention. Wenn ich mehr mehr Geld hätte, hätte ich das bald auch entsprechend öffnen können. Und wir hätten dieses Jahr sogar das Personal dafür gehabt, das das machen zu können. Also die Personalsituation hat sich auch 'n bisschen entspannt. Du bist ja eher son Entscheidertyp. Du investierst gerne und sagst, darüber investieren kommt was raus auch dafür für die Stadt. Jetzt gibt man dir kein Geld, gehabt das sogar. Wie gehst Du mit der Situation persönlich Ja, ich versuche natürlich auch mal, den Mitarbeiter zu motivieren, weil die arbeiten ja auch gern in 'nem modernen und innovativen Umfeld. Und wenn Du halt jetzt länger nichts machst, da musst Du dir vielleicht 'n paar andere Sachen einfallen lassen, deinen Leute auch zu motivieren, aber nichtsdestotrotz planen wir ja auch Sachen. Also wir haben wir planen das ja nicht für die Schublade, sondern wir planen das so ausführungsreif, dass wir, wenn wir wieder Geld haben und wir werden irgendwann wieder Geld haben, nur wann? Dann werden wir auch auch wieder wieder angreifen mit Investitionen. Und es ist ja sone eine Abwärtsspirale. Wenn ich ihm bei uns, wenn ich in den Wählern nicht investiere, Mhm. Ja, dann werden die Besucher weniger, die Unterhaltskosten werden natürlich höher, wenn ich dann eben nicht permanent halt Sachen repariere oder einfach mal liegen lasse und so. Und das haben wir geschafft in den letzten 10, 15 Jahren, dass wir immer dasselbe Defizit gehabt haben. Also obwohl wir ja Energiepreissteigerungen, Personalkosten sind ja auch fast explodiert in den letzten 10 Jahren. Da waren wir immer bei insgesamt 6 6000000 Defizit für alle Karlsruher Bäder. Mhm. Da können wir uns echt sehen lassen. Also wenn man mal so mal bisschen gegoogelt, was sind was die anderen größeren Städte so an Bäderkosten haben, sind wir da richtig, richtig gut. Wenn Sie überhaupt noch Bäder haben. Mhm. Weil die sagt immer, in den Mainz gibt's wohl plus ein Freibad noch. Ja. Das war's. Ja. Also wir haben da schon 'n gewissen gewissen Luxus hier mit 4 Freibädern, ja. Aber die haben auch alle ihre Berechtigung in der Karlsruher Bevölkerung. Und son Freibad ist 'n unglaublich wichtiges Kulturgut, ja. Also das kann man schon mit 'nem Museum gleichsetzen und ich will auch nicht das Ranking aufmachen, jetzt ist 'n Museum wichtiger wie 'n Freibad, also Aber wir spielen ja alle in dieser in dieser Freizeitliga. Also wir alle wollen, dass die Menschen zu uns kommen, dass sie sich vergnügen können bei uns, dass sie eine gewisse Ablenkung haben. Und wir haben zum Beispiel sehr viel Lob, das ist bei mir gar nicht so bewusst, nach Corona bekommen von den Sozialverbänden, weil wir die auch die Ersten waren, die frei wieder wieder aufgemacht haben, da einfach den Druck aus den, ich sag jetzt mal, Familien zu nehmen, die also nur in ihren Wohnungen leben konnten, die auch nicht raus konnten. Also das ist eine große, wichtige soziale Komponente für junge Menschen, aber auch grade für die Älteren, die sich da treffen. Und wenn sie hier bloß 'n bisschen bisschen vor sich hin paddeln und gar nicht schwimmen und dann dann können wir auch 'n Kaffee trinken und man trifft sich, man kennt sich und ist schon seit Jahrzehnten. Mhm. Stimmt das, dass Karlsruhe die die größte sozusagen Wasserflächendichte auf Super sogar hat? Ja, das ist schon, wir sind da ziemlich weit vorne mit Sicherheit. Was sie aber auch haben und das gehört auch dazu, wir haben zwar viel Wasserfläche und viele Bäder, wir haben aber auch viele Besucher. Ja, und wir haben ja bei bisschen über 300000 Karlsruher, ja, 1500000 Besucher, also jeder Karlsruher, natürlich ist nicht Karlsruhe, auch auch Umland, kommt fünfmal im Jahr zu uns. Und ich glaub, das ist Spitzenwert, den wahrscheinlich wenige deutsche Städte haben. Mhm. Ja, das heißt, die Qualität der Bär der ist auch relativ gut. Ja. Gab's ja vor kurzer Zeit noch ein Ranking und da wurde gesagt, war's wohl fast 2 Jahre. Ja. Ganz vorne. Ja. Fünfter 6. Platz und dann das 2. Kam's noch mal Platz, wohl vor so was, ne. Also irgendwie fantastisch eigentlich. Ja, das sind Google Bewertungen, die muss man auch 'n bisschen mit Vorsicht genesen, aber da sind wir schon dann auch wieder stolz drauf, muss man auch sagen, wenn man dann halt hier auf auf den ersten Plätzen ist mit unseren Wir waren ja vor 2 Jahren, glaub ich, auf Platz 1. Also wir sind da schon richtig gut unterwegs und die, die unsere Freibäder kennen und reingehen, die loben sie ja auch alle. Also wir haben wir haben ja vor vielen Jahren angefangen, jedem Freibad son bisschen 'n anderes Gesicht zu geben, auch bisschen unterschiedliche Besucherstrukturen und Zielgruppen, ja, die verschieden ausgeprägt sind. Und das Konzept geht geht eigentlich eigentlich auf, ja. Und das Wetter ist halt der Entscheider für 'n Freibad, ob's jetzt mehr Menschen oder weniger Menschen kommen, ist klar. Wie war? Wie ist das mit der Preissteigerung der Eintrittspreise? Die sind ja höher gegangen. Wie sieht das so im Bundesvergleich aus? Sind wir da im Mittelfeld? Na ja, da sind wir eher schon oben, also in in in Baden Württemberg. Aber mit anderen Wählern oder so anderen Bundesländern vergleichen wir uns dann auch nicht. Das macht doch keinen Sender, weil ja, Freibäder wurden auch klassisch 'n bisschen vernachlässigt, dann wurden die Eintrittspreise selten erhöht. Das fällt natürlich vielen Kommunen jetzt jetzt auf die Füße, wenn ein Euro bis 3 Euro Eintritt bezahlt. Glaub ich, da muss man nicht studiert haben, zu rechnen, dass man sich da kein für 3 Euro Eintritt kein Bad leisten kann, wo entsprechende Wasserhygiene herrschen muss. Also wir haben besseres Wasser als Trinkwasser. Wir haben höhere Auflagen, unser Wasser in den Becken anzubieten, entsprechend die Sicherheit auch die Mitarbeiter, die geschult sein müssen, dass es einem gut gehen kann, auch die Infrastruktur über Gastronomie und Ähnliches. Also man man kann duschen. Mhm. Ja, also das ist schon viel Geld wert und wird monetär eigentlich nicht bezahlt. Deswegen sind ja alle Freibäder in Deutschland auch defizitär, weil man einfach nicht den adäquaten Preis, den man haben müsste, nur die Kosten zu bezahlen, bisher verlangt hat. Vielleicht kannst Du mal den Überblick geben, was bezahlt denn die Stadt oder was ist euer Kostenfaktor für eine Person? Weißt Du was wird draufgelegt? Das ist sehr unterschiedlich zwischen Geld, wo die Stadt tatsächlich bekommt vom Europawahl, weil wir da schwarze Zahlen schreiben, bis zu 20 Euro pro Person fürs Freibad Rappenwörth. Noch mal 20 Euro? 20 Euro Pro Person. Pro Eintritt. Also in Rappenwörth. Rappenwörth kostet uns, haben wir 'n Defizit von 15000 Euro am Tag. Also da wird jeden Tag 'n Kleinwagen durchgeschoben, der weg ist. Wenn man sich das mal so hochrechnet, ne. Also deswegen Freibäder, wir haben auch Freibäder, die bisschen wesentlich kosten, weniger kosten intensiv mit 3 bis 5 Euro pro Person, ja. Es ist wirklich sehr, sehr unterschiedlich. Es hat was mit der Größe des Bades zu tun, mit den Öffnungszeiten. Also Rappenwörth zum Beispiel bewirtschaften wir das ganze Jahr über. Also da haben wir natürlich auch Kosten im 12 Monate. Das haben wir die anderen Freiwilligen nicht, die haben wir halt 'n paar Monate vor Betrieb, 'n paar Monate Nachbetrieb und dann ist dann relativ wenig Kosten und das ist zwar Mitarbeiter, die noch gucken, dass da nix passiert, aber das geht dann schon eher gegen 0. Ja, und deswegen kann man alles, man kann alles nicht einfach 1 zu 1 vergleichen. Man kann auch andere Städte jetzt die Bäder nicht vergleichen. Das kommt immer wirklich, wirklich gezielt auf dem auf den regionalen Charakter dann tatsächlich an. Jetzt gibt es ja Vorschläge, wie man, ich sag mal, den Bädern beihilfen kann, durchs Ehrenamt, durch die die Bürgervereine. Ist das realistisch? Klares Jein. Es gibt ja 1, der's uns vormacht, dass es super funktioniert. Das ist wohlfallsfeier, ja. Die machen das im Ehrenamt, das Bad komplett, managen das, bekommen von der Stadt 25000 Euro im Jahr und wenn ihnen mal irgendwas Für die Technik oder ob für Egal. Für die Technik. Also die müssen, das ist das sogenannte Doppel Euro, das mit denen vereinbart. Also die müssen 25000 Euro erwirtschaften in Form von Mitgliedsbeiträgen, Eintreten oder Sponsoren. Und die Stadt Karlsruhe gibt dann 25000 Euro drauf. Also haben die schon mal fuffzigtausend um's zu bewirtschaften. Davon leisten Sie sich auch dann natürlich eine Fachkraft, die Sie bezahlen müssen, aber auch den Unterhalt für die für die für die Maschinen, die ganzen Betriebsmittel, die gebraucht werden, Wasser, Strom und Chemie. Und das machen die halt toll, weil weil halt auch die Arbeitskraft da nichts kostet, ja. Du setzt halt jemand an der Kasse und dann haben die ihre Schichtpläne und jemand hilft dann am Becken mit aus. Das ist das und das machen die toll. Und das kann man in 'nem kleinen Freibad auch machen. Aber aber, und das ist immer das große, aber Du brauchst echt eine einige Menschen, die wirklich daran an an diesem Seil ziehen und das wirklich sich dem Ganzen verschreiben. Anders kann man das nicht sagen. Das ist also nicht mit 'ner paar Stunden Ehrenamt in 'ner Woche gemacht. Wir hörten ja auch immer, ich setz mich auch mal an die Kasse, mit auch mal an die Kasse setzen, kannst Du keinen Bart betreiben. Mhm. Ja, Du brauchst wirklich engagierte Menschen, die schon 'n bisschen dafür leben auch, ja. Und das kannst Du mit kleinen Bädern, aber wie jetzt, wenn jetzt die Frage bei Ihrer Frau zählt, ob grad rappen wird, ob das ehrenamtlich gemanagt werden kann, würd ich sagen, das ist auf gar keinen Fall und das ist nicht möglich aufgrund der Verschließenfläche. Hab's son Ball geht auch, oder? Weiß ich nicht. Das kommt wirklich auf auf den Menschen an. Aber desto komprimierter ein Bad ist, desto eher ist es möglich, weil ich einfach nicht so viele Mitarbeiter brauche beziehungsweise Ehrenamtliche. Könnten wir Rappenwert komprimieren? Weiß ich nicht. Wir haben dann schon auch ziemlich viel Wasserfläche. Mhm. Und das Blöde ist, dass die Wasserflächen ja auch komplett auseinandergezogen sind. Also wenn ihr reinkommt rechts, wo jetzt der geschlossene Bereich ist, das ist ja unser 50 Meter Becken mit Kinderbecken, was wir dieses Jahr ja leider nicht offen haben. Wär natürlich schöner, wenn die ganzen Funktionsbereiche auch zusammen wären, ja. Aber so hast Du ja alles immer doppelt gemoppelt, ob das Wasserkreisläufe sind, ob das Mitarbeiter sind. Also man kann da nie was zusammen machen, auch und der der Schlüssel ist ja immer auch, zu Schwachlastzeiten da Sachen zusammenzulegen, dass ich nicht zu viele Kosten habe. Aber das ist leider bei uns im Bäderwesen so, dass wir eigentlich immer unter oder fast immer unter Volllast fahren, weil ob ein Gast kommt oder 1000, ist relativ egal, weil an jedem Becken müssen Mitarbeiter sein. Es müssen immer Mitarbeiter verfügbar sein, die auch bei kleineren Unfällen da mithelfen können. Da klebt man sich immer 'n Nagelei, da tritt auf eine Wespe drauf oder so was. Also so die typischen Freibad Krankheit, Krankheiten, die man so hat. Aber es muss halt auch 1 dann, was weiß ich, das Kind kümmern, die Eltern rufen, Erstversorgung machen und vielleicht auch mal in den Krankenwagen rufen, wenn man sich 'n bisschen mehr wehgetan hat, ja. Die gastronomische Versorgung, die Wiesen müssen gemacht werden, die Leute schmeißen ihr Zeug einfach weg, ja. Und die müssen vorbereitet werden, nachbereitet werden. Also es ist bei uns nicht so, dass 1 aufsperrt und dann gehen alle rein, sondern ist schon ganz, ganz viel Arbeit vorher gemacht worden, bevor wir aufsperrt. Mhm. Jetzt gibt's ja noch so, ich sag mal, Hallenbäder wie das Adolf Ehrmann Bad. Wie steht's die? Schlecht, muss man sagen. Also unsere 2 Stadtteilhallenbäder, Adolf Ehrmann Bad in Neureut, Kötzingen und das Beyerhof Bad sind alle über 50 Jahre alt. Und dementsprechend ist auch die Technik veraltet, obwohl wir da auch immer investiert haben. Also es ist nie so, dass wir da nix gemacht haben. Es ist einfach so, dass es bestimmte Ersatzteile einfach nicht mehr gibt. Mhm. Ja, und wir haben teilweise Rechner auf DOS Ebene ausgetauscht und so was, ja. Es wir haben da schon sehr viel Geld investiert, auch in neue Heizungstechniken zum Beispiel. Aber 'n 'n altes Auto wird immer 'n altes Auto bleiben, ja. Und dann braucht man, jeder, der 'n Auto hat, weiß, wie viel Liebe und im Detail er da reinstecken muss. Und manche Sachen kann man auch nicht aufhalten. Also wenn dann die die die Bewährung, also in dem in dem Beton, der jetzt anfängt zu rosten, wo man dann umfangreiche Zerlinungsmaßnahmen in der Standsicherheit machen müsste, die Becken sind in der Regel alle undicht, das tropft den Keller unten rein in die Technik. Das ist bei allen alten Wählern so. Das kannst Du auch nicht abdichten. Also Du kannst es nicht anfangen, oben alles jetzt abzureißen, damit das Becken wieder neu zu machen. Dann ist die die die Fassaden haben alle 'n Treffer, ja, weil sie einfach auch fuffzig Jahre alt sind, genauso die Gläser. Das ist keine Dreifachverglasung, wie wir sie jetzt haben, sondern Doppelverglasung. Die Dächer sind alle marode, die wir teilweise dann für viel Geld stopfen, jetzt grade für 100000 Euro in Göttingen. Mhm. Ja, also wir versuchen da immer Geld aufzuwenden, es auch weiterzubetreiben. Aber es wird irgendwann einen Kollaps geben, ja, wo die Bäder tatsächlich nicht mehr zu betreiben sind. Und ja, dann wird's wird einfach tatsächlich 'n Bad geschlossen, weil ich weil ich einfach auch die heutigen Normen und Dienst, die ich anzuwenden habe, gar nicht mehr anwenden kann. Das fängt bei der beim Brandschutz an, das geht über die Arbeitssicherheit, das geht über die Aufenthalt, wo die Mitarbeiter sind, das geht über Barrierefreiheit. Ich hab den Platz gar nicht, zum Beispiel moderne Lüftungstechnik wieder einzubauen. Ich müsste also erst mal aufm Dach oder neben dem Bad Flächen finden, so was machen zu können. Also das ist 'n sehr, sehr komplexes, sehr, sehr komplexes Thema. Wir haben für alle 3 Bäder Gutachten machen lassen. Die bewegen sich alle so die 15 bis 20000000. Als Nummer Happenwirt, Neureut Nee, nee, nee, nee. Neureut, Grützingen und Weihaufbart in Durlach. Okay. Die die Hallenbäder, die ja sehr wichtig für uns sind, weil wir da auch unsere Schulen drin haben, unser Vereinsschwimmen. Da lernen die Kinder auch schwimmen. Überall, wo 'n Dach drauf ist, wird schwimmen gelernt, aber da, wo kein Dach drauf ist, wird kein schwimmen gelernt. Das ohne Dach ist immer das für für Spaß und zur Erholung, ja. Also gibt Also gibt's Kandidaten, dass wir von 10 auf 8 Bäder zum Beispiel zurückgehen müssen? Nein, wir müssen wir müssten 2 Stadtteilbäder mit Sicherheit schließen, aber dann auch 'n Neues bauen. Und da lenkt uns ein neues, wir müssen keine 2 mehr haben. Uns würde zum Beispiel, wenn wir götzingen und das war ja der Hintergrund dieses Kombibads in Durlach, was wir angestoßen haben, wo wir leider momentan Probleme haben, entsprechende Flächen, Bauflächen zu bekommen. Idee die Idee war ja, da ein klassisches Kombibad draus zu machen. Sprich, Du hast im Winter eine Hallenbad und im Sommer hast Du 'n Freibad. Wenn wir das jetzt natürlich ans Turmbergbad dranschließen würden, haben wir ja schon das Freibad, müssten wir nix mehr investieren. Hätt, bloß ein 1 Bad mit Dach bauen. Könnten dann 2 weitere Bäder schließen, eben Göttingen und Weihrauchbad. Die die Kommunen dort oder die Stadtteile könnten die freiflächenden, die frei werdenden Flächen selber entsprechend gucken, was sie damit machen, Gewerbe, Wohnbebauung, was auch immer, Mhm. Schul bauen. Und wir würden dann aus diesen 2 Bädern ein neues Bad machen, würden da die ganzen Schulen rein reintun und und Vereine auch entsprechend auch die Becken optimieren. Und Und hätten natürlich auch geringere Kosten, sowohl von der vom vom Unterhalt, weil die neueren Bäder, kann man schon sagen, sind 30 Prozent energieeffektiver wie jetzt die Älteren zum Beispiel. Viele denken ja auch, die kosten gar nix mehr. Nein. Bad ist viel Wasser, viel Technik, viel Wärme, viel viel Umluft und gibt's natürlich verschiedene Methoden, das effektiv zu machen mit Wärmepumpen, Wärmerückgewinnung und was weiß es alles gibt. Da gibt's 1000 Sachen. Das haben wir in den alten Wählern nicht oder wenn dann nur sehr wenig. Und da können wir schon besser werden und auch durch Personaleinsatz dann entsprechend. Das ist ja das, wo uns auch immer der Schuh drückt, dass wir sehr, sehr hohe Personalkosten haben. Also das wär effektiv und auch zukünftig uns auch nachhaltig dann in dem Effekt. Ich erinner mich noch an die Diskussion, dass ein Investor schon bereitstünde für Dollar. Was ist jetzt aus der Planung geworden? Liegt die sozusagen der Schublade oder geht es weiter? Wie wie steht ist das Stand? Also Stand Dollach ist zumindest so weit, dass die weiterdran arbeiten. Wir versuchen ein Grundstück da entsprechend, ja, eine Bebauung machen zu können, die auch an das Turmbergbad grenzt. Da kann ich jetzt aber noch nicht mehr sagen zum jetzigen Zeitpunkt. Ich bin auch fair immer davon, wenn ich erst red, wenn ich erst gacker, wenn ich legen kann. Also das ist wirklich noch wirklich in in der Planung, aber das ist schon unser Ziel, dass wir da einen Bereich bauen. Ob's da dann dann noch einen Investor geben wird oder auch nicht, das ist außerhalb meiner meiner Reichweite. Magst Du gackern bezüglich Neureut? Ja. Ja, also Neureut ist ist auch klar, ist auch 'n Bad, was abhängig ist. Den Neureuther wünsch ich wünschen sich 'n neues Bad. Das würden Sie idealerweise weg aufn Festplatz bauen. Also der Wunsch wär, 'n neues Bad bauen. Aufm Festplatz, wenn's fertig ist, reißen wir das Alter ab, dann kann eine Schule drauf gemacht werden. Also es ja gibt ja auch 'n von der Stoppplanung da entsprechende Planungen, wie man auch dieses neue Gebiet, da stehen ja auch, glaub ich, 4000 neue Menschen, die da hinziehen werden, wo gebaut wird. Also kann es dann schon Sinn machen, dort ein 1 Bad zu bauen. Aber son Bad kostet halt mal 20000000, 'n klassische Stadtteilhallenbad ohne Schnickschnack. Also einfach 5 Bahnen, 'n bissel Hubboden drin, nichts außer Umkleiden, sind 20000000 weg. Und ja, das Geld muss man halt auch erst mal haben, aber der städtische Haushalt hat nichts, ja. Deswegen könnte eine der Möglichkeiten sein, perspektivisch solche Bäder in die GMBH zu integrieren, also in die in die Bädergesellschaft, wo aus Europa war und 'ner Campingplatz drin sind. Und da sind wir nicht mehr im Stadtteil, im im Stadthaushalt verortet, sondern wir wir gehen wie jeder private auch oder Firma an den Kapitalmarkt. Wir nehmen dort entsprechende Gelder auf mit Zins und Tilgung, dann entsprechende Sachen zu finanzieren. Mhm. Die Eigenkapitallage im in in Europa ist es so gut auch nicht, dass man allzu viele Kredite aufnehmen könnte, oder? Wird es reichen für sonen Bad? Ja, es ist natürlich schwierig. Ich kann jetzt nicht beliebig hier Stadtteilbäder bauen auf Kosten des des Europabaters, das funktioniert nicht. Aber wir sind eigenkapitaltechnisch schon so gut ausgeschaltet, dass wir uns selber tragen können, auch mit dem Campingplatz zusammen. Auch der Campingplatz erwirtschaftet schwarze Zahlen, wie's Europabart auch. Aber es ist halt auch wichtig, dass diese beiden Teile der Gesellschaft auch wieder investieren. Wenn wir das nicht tun, dann werden wir, was ich vorher gesagt habe, immer diesen diesen Abwärtstrend haben. Also wir sind jetzt im im über 18 Jahre alt im Europabad, also wir sind erwachsen langsam und das merkt man bei uns. Also in der Technik, in den Fliesen, uns kommen die Fliesen entgegen. Also wir haben sehr, sehr viel, sehr hohe Bauunterhaltskosten, aber ist auch wichtig, neue Sachen zu machen. Und wenn wir das nicht machen, dann kommen die Besucher nicht mehr. Wenn die Besucher nicht mehr kommen, hab ich aber nicht immer diesen Jahresumsatz. Wir liegen jetzt bei knapp 10000000 Jahresumsatz im Robo. Angefangen haben wir mal mit 3, ja, dass man weiß, welchen Sprünge wir da gemacht haben. Und wir haben letztes letztes Jahr und vollletztes Jahr die höchsten Besucherzahlen gehabt seit Bestehen. Also das heißt, obwohl's 'n relativ altes Bad ist, nur kommen die Menschen, weil sie uns gut finden, weil wir so viel Komponenten haben in diesem Bad, wo ich denke, glaube und weiß, dass sie die ganze Familie ansprechen, einfach attraktiv dann zu sein. Da gibt's ja Leute, die sagen, dass der Nagel baut schon wieder eine neue Rutsche. Ja. Und ich kann mich hier entsinnen als Mitglied des Beetauschussers, dass immer wieder in neue Investitionen kommen und das Positive muss ich echt an der Stelle erwähnen, ist ja das, dass sich die Investitionen immer ausgezahlt haben. Also wir haben's immer an den Zahlen gesehen, also es kam Der Invest kam vorher und da kam der Ertrag Und das ist sicher eine gute Strategie, aber lässt sich das bei Freibäder und beim allgemeinen Landschaft auch so rechnen, Investitionen, das kommt der entsprechende Einnahmen, kommt er nicht auf der anderen Seite? Das sind eigentlich 2 verschiedene Paar Schuhe. Also fange ich mal mit den Freibietern an, die sind ja a nur mal 3 Monate im Jahr geöffnet. Mhm. Ja, ob ich da eine neue Rutsche reinbau oder was eine andere Infrastruktur, dann wird es vielleicht 'n paar Leute mehr geben, aber nicht nicht entsprechend zählbar. Zum anderen sind ja wie vorhin schon erwähnt die Eintrittspreise relativ gering. Also ich werde nie die Deckungsbeiträge erwirtschaften können, die Investitionen wieder zu refinanzieren. Das sieht natürlich in Oberbart ganz anders aus. Dasselbe sind Stadtteilhallenbädern. Aber das ist so in der Geschichte, das ist das ist wie 'n Museum. Ich häng da meine Kunst rein, ja und dann kommen die Menschen, schauen die sich an, es rechnet sich auch nicht. Mhm. Aber wir brauchen diese Bäder einfach, ums schwimmen zu lernen, für die für die Schulen, für die Kinder, für die Schwimmausbildung, für die Vereine. Wir haben ja jede Menge Kurse, es sind ja nicht nur nicht nur Schwimmkurse, es sind ja Aquafitness, wir haben Seniorenkurse, ja. Also wir haben ja eine riesige Bandbreite an an Kursen, die wir in unseren Wählern anbieten. Und dafür sind diese Stadtteilhalbbäder, die Mittag, sehr, sehr wichtig, ja. Und dann kommen wir zu unseren Premiumprodukten. Das ist halt die unsere Schwerpunktbäder, das ist zum einen das das Fächerbad, was sich ganz dem dem Leistungs- und dem Freizeit- und Breitensport verschrieben hat, wo wenig Infrastruktur ist, die die Spaß macht, sag ich mal. Das dafür halt gibt's halt das Europabad, ja. Und das Europabad denkt deckt halt die ganzen Freizeitzüchtigen ab, ja. Also alle alle, die gerne mal Spaß haben wollen oder ihre Ruhe, wir haben riesigen Saunabereich dort, die die ganzen Rutschen, die wir haben und den Kleinkinderbereich, wo die ganzen Familien hinkommen. Und wir sehen das ja mit unserem Kaider Hai Klub und im Kaider Hai. Die Kinder entscheiden, wo's hingeht. Und das haben wir auch mit unserem Kaider Hai erreicht, der Der Joy sagt, gell. Den Leuten sagen's, den Eltern sagt, wo man hin muss. Und das und das sind auch ganz andere Eintrittspreise. Die Eintrittspreise sind ja wesentlich höher. Die sind ja doppelt und dreifach fast zu 'nem zu 'nem Freibad besucht. Aber halt auch die Infrastruktur, muss man halt auch sagen, ja. Ja. Und ja, und da rechnet sich 'n Bad. Da kann sich 'n Bad rechnen. Und alles, was das Europabad erwirtschaftet, kommt den anderen Wählern zugute, weil wir immer alle gesamt betrachten, da komm ich am Anfang jetzt wieder zurück, auf die 6000000 Defizit, 6000000 Defizit für alle Bäder. Und wenn halt Europa Bart, auch wenn's nur 'n paar Euro sind, erwirtschaftet, hat er schon mal keine hat er schon mal keine keine negativen Einkünfte, die die Stadt wieder ausgleichen muss. Gibt es noch Ansätze, wie man die Freibäder außerhalb der Saison bewirtschaften kann, also durch, keine Ahnung, Festivals, andere andere Angebote, die dort auf dem Gelände stattfinden, weil es sind ja dann doch grad Rappenwörth ist ja sehr weitläufig. Ja. Purpur auch. Also wir haben da ja außerhalb der Saison schon Veranstaltungen wie zum Beispiel das Hundeschwimmen. Dann hat man das Reingrün Open Air, was jetzt aus verschiedenen Gründen da an die Messe gezogen ist. Also man kann dann schon mit Sicherheit dann ein oder anderen Euro durch durch Verpachtung und Vermietung noch einnehmen, wird aber nicht sein, was uns was uns rettet. Es auch zu sagen, auch auch die Freiluftveranstaltungen unterliegen ja dem Dem Wetter. Dem Wetter. Wenn die halt schlechtes Wetter haben und ich mein, warum machen wir denn Mitte September zu? Weil einfach das Wetter schlechter wird. Mhm. Ja, und weil die Schulen anfangen, weil die Nachfrage einfach nicht mehr da ist. Also das das das ist ja nicht umsonst, sondern die Saison so von irgendwo Mai, je nachdem wann, bis bis Mitte September geht. Ja, und das ist ja überall gleich. Und wir haben ja schon den Luxus, dass wir 'n Bad haben wie 'n Sonnenbad, was über diese Saison auch offen hat. Also wenn Du bei uns in 1 Schweiz, ja, macht doch länger auf, ist doch grad schönes Wetter, da geh ins Bad. Ja, ein Bad ist ist für euch immer offen und und das bis Oktober. Ja, also das ist doch schon schon mehr als, das gibt's in in in wenigen deutschen Städten. Ja, sagen wir's mal so. So zum zum Abschluss noch, gibt's son Appell oder so, was was Du sagen würdest im Blick auf die Zukunft der Karlsruher Wählerlandschaft, was dir besonders am Herzen liegt? Also besonders am Herzen würde mir eigentlich liegen, dass man wieder bisschen mehr mit Respekt miteinander umgeht. Das sind gar nicht so die wirtschaftlichen Zahlen. Also ich selber wurde ja auch persönlich dann mehrfach auch unter der Gürtellinie beleidigt, wie's eben die Bäderschließungen geht. Mhm. Und da würde ich mir doch wünschen, dass man darauf versachlichen. Man kann ja anderer Meinung sein, man kann auch, ja, aber dass man Fakten gar nicht gelten lässt, dass man eben einem unterstellt wird, dass man dass man Unwahrheiten erzählt. Und wir sind, glaub ich, wirklich sehr transparent mit unseren Pesserkonferenzen, Jahresbilanz PESSER Konferenzen. Wir kommunizieren ja alle unsere Zahlen und Erfolge, aber auch Misserfolge, kommunizieren wir sehr, sehr offen. Und da würde ich mir wünschen, dass wir einfach mal wieder netter miteinander umgehen. Da kann man ja auch mal eine nette E-Mail schreiben und mal fragen, warum ist 'n das so? Und nicht gleich seinen Kopf fordern, ja. Also und und da da find ich's einfach 'n bisschen zu viel Fachrichtung unserer Gesellschaft. Und es fängt bei mir an oder anders, es fängt bei meinen Mitarbeitern an, wo schon Zehnjährige wirklich unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beleidigen. Unter der Gürtellinie wirklich mit ganz schlimmen Wörtern, die ich jetzt hier nicht nicht erwähnen möchte und hört dann bei mir irgendwann auf. Und dann find ich, das das müssen wir uns nicht geben. Also wir ist da, damit die Leute hier 'n Spaß haben, 'n guten Tag verbringen können. Natürlich machen wir auch Fehler oder es kommt mal irgendwas vor, was was man nicht gut findet. Aber ich glaub, wenn man ordentlich miteinander redet, das ist wie, wenn die Pommes halt mal kalt sind, dann sind sie kalt, dann geht man hin und sagt, Du, die sind kalt, dann guck mal neue Warme. Das passiert halt. Mhm. Und ich, da wünsch ich mir einfach, dass die Leute mal wieder 'n bisschen netter, freundlicher und kommunikativer und vielleicht auch mal hingehen, wenn sie 'n tollen Tag gehabt haben. Zum Beispiel möchte dann sagen, Du, danke, dass Du heute da gewesen bist. Bei dir Hitze, also ich bin im Schatten gelegen. Du bist den ganzen Tag in der Sonne gestanden, 'n Riesenjob. Und also das würde ich mir wünschen. Vielen Dank. Vielen Dank für die Einblicke auch. Ja, Dankeschön. Das war sehr wertvoll. Lass gerne einen Kommentar da, teilt diese Folge und bis zum nächsten Mal. Tschüs. Tschau, tschau.